Bayerischer Jura
Von der Hallertau bis an die Fränkische Schweiz reicht der
Bayerische Jura. Er ist geprägt von den Flüssen Altmühl, Donau, Schwarze und Weiße Laaber sowie Vils und Lauterach, die im Laufe von tausenden von Jahren sich ihren Weg durch den Kalkstein geschliffen haben. Dabei entstanden oftmals beeindruckende Felsformationen, wobei der Donaudurchbruch bei Weltenburg mit Sicherheit der bekannteste ist. Empfehlenswert die Anreise mit Schiff und anschließender Einkehr ins Klosterwirtshaus.Höhlen, Riffelfelsen und Trockenrasen sind ebenso charakteristisch für die Region.
Die Besiedelung der Region erfolgt entlang der Flüsse. Die Kelten haben wie die Römer ihre Spuren hinterlassen. Das Weltkulturerbe Regensburg baut auf einer Römersiedlung und kann neben einer phantastischen mittelalterlichen Altstadt seinen
Urlaubsgästen auch Teile der römischen Befestigungsanlagen zeigen. Etwas nördlich von Regensburg, bei Kallmünz im Vilstal, hat sich in Teilen eine keltische Wallanlage erhalten, die ein Gebiet von ca 50 ha umschloss.
Im Mittelalter gehörte die Region hauptsächlich zum sogenannten Nordgau. Mächtige Adelsgeschlechter demonstrierten hier ihren Einfluß durch den Bau von zahlreichen Burgen und Schlössern. Viele davon sind inzwischen zu malerischen Burgruinen zerfallen und schmiegen sich romantisch an die Jurakuppen.