Die Karibischen Inseln
Die
Karibischen Inseln erstrecken sich als geschwungener Bogen von Nord nach Süd und trennen den Atlantischen Ozean vom Karibischen Meer, diese werden kleine Antillen genannt. Die größeren Inseln
Kuba, Jamaika, Puerto Rico, Haiti und Dominikanische Republik verlaufen im Karibischen Meer von West nach Ost und werden große Antillen genannt. Hier finden viele
Kreuzfahrten statt, die meist von Florida starten und die einzelnen Inseln anfahren.
Die geologische Entwicklung der
Karibik ist recht komplex und hat ihr heutiges Aussehen der
Plattentektonik unserer Erde zu verdanken. Die Antillen sind nicht alle zur gleichen Zeit entstanden, das erklärt auch das sehr unterschiedliche Aussehen der Inseln, wie z.B. Bonaire und Barbados. Im Bereich der karibischen Platte stoßen mehrere große tektonische Platten aufeinander, an dessen Nahtstellen Lava aus dem Erdinneren strömt und Gebirgszüge entstehen läßt, die dann die Antillen-Inseln bilden. Je nach Enstehungszeit der Inseln, hat die vulkanische Tätigkeit schon längst aufgehört und die Erosion hat die Inseln schon abgeschliffen. Auf anderen Inseln, wie z.B.
Martinique oder
Guadeloupe sind die Vulkane noch heute aktiv und Schwefeldämpfe treten an einigen Stellen aus dem Boden aus. Doch nicht alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs, z.B. die Jungferninseln sind Ausläufer der mittelamerikanischen
Kordilleren. Trinidad und Tobago waren ursprünglich mit dem südamerikanischen Festland verbunden und wurden durch die Überflutung der ehemaligen Landverbindung abgelöst.
Für die Strömungsverhältnisse im karibischen Raum sind hauptsächlich die Passatwinde verantwortlich. Es werden gewaltige Wassermassen durch den
Golf von Mexiko zwischen den Inseln in den Atlantik gedrückt, was in Europa als
Golfstrom mit erwärmtem Wasser ankommt.
Autor: Frank Arendt
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