Das Rad in der Astrologie
Das Rad? Gibt es nicht in der Astrologie?! Dieses ist nicht ganz richtig. Das
Horoskop in der westlichen Astrologie ist eine kreisrunde Darstellung aller Informationen die mit Hilfe der Astrologie zusammengetragen werden können. In der westlichen Astrologie nennt man dieses auch Radix. Neben der westlichen Astrologie gibt es dann beispielsweise die indianische Astrologie. Hier wird das Horoskop auch „Rad des Lebens“ oder Medizinrad genannt. Die Benennung des Horoskops oder auch die eigentliche Darstellung ähnelt also einem Rad. Was finden wir genau in dieser Darstellung? In der westlichen Astrologie werden die Planeten unseres Sonnensystems, die
Tierkreiszeichen oder Sternzeichen, die Häuser und Aspekte dargestellt. Alle genannten Bauteile tragen eine eigene Information mit sich die der Erstellung eines Horoskops dienen soll. In der indianischen Astrologie werden im Medizinrad alle zwölf Tierkreiszeichen der Indianer angezeigt. Die Indianer im frühen Nordamerika gingen davon aus, das jeder Mensch verschiedene Entwicklungsstufen durchläuft. Diese Stufen werden mit den Tierkreiszeichen umschrieben. Beide Astrologieformen basieren also auf unterschiedlichen Basisinformationen und nutzen trotz allem gemeinsam ein Rad als Darstellungsvariante. Beide Formen orientieren sich im Horoskop am Lauf der Sonne. Nichts desto trotz, sind die Tierkreiszeichen unterschiedlich benannt. Wir kennen in der westlichen Astrologie beispielsweise die Zwillinge, die Fische, den Steinbock oder auch den Schützen. In der indianischen Astrologie hingegen sind die Bezeichnungen der intensiven Verbundenheit der Indianer mit der Natur entnommen. Hier kennen wir beispielsweise Otter, Rabe, Eule oder auch den Biber. Trotz allem ist unverkennbar festzustellen, das der Kreis des Lebens der mit der Geburt beginnt und dem Tod endet, in beiden Astrologieformen eine Rolle spielt.