Das Karmahoroskop in der Astrologie
In der Esoterik-Literatur ist Karma ein häufig anzutreffendes Thema. In der Astrologie hingegen führt es ein Schattendasein, obwohl es von jeher bestimmte Indikatoren im Geburtshoroskop gab, die zuverlässig auf Karma schließen lassen.
Diese relative Unbeliebtheit ist nicht wirklich verwunderlich. Die einen glauben nicht an Karma und die, die es tun, wollen sich dann lieber nicht mit so harten Themen auseinandersetzen. Warum sich also ausgerechnet ein
Karmahoroskop erstellen lassen ? Neugier könnte eine Motivation sein. Wichtiger wäre jedoch ein anderer Grundgedanke: Tiefe Schwierigkeiten, wie sie Karma-Themen meist beinhalten, bergen proportional dazu auch ebenso große Chancen. Jemand, der z.B. bereits in früheren Leben besonders große Schwierigkeiten im Umgang mit Geld hatte, kann auch ein besonders begnadeter Banker werden. Je größer die Raupe, desto größer der Schmetterling.
Das
Karmahoroskop ist sicher nicht die einzige Möglichkeit, sich mit seinem Karma auseinanderzusetzen. Genau genommen muss sich ohnehin jeder damit auseinandersetzen, genau dieser zwingende Charakter macht Karma aus. Die Frage ist nur, ob man es bewusst tut und erlebt oder seinem Karma einfach nur passiv ausgeliefert ist. Ein guter Astrologe kann hier wertvolle Hilfen leisten, sofern er sich seiner Verantwortung bewusst ist.